Immobilienverkauf: Vertrauensvoller Umgang mit Ihren Daten
Ein Immobilienverkauf ist persönlich. Wer ihn begleitet, sollte Ihre Daten schützen -- nicht verkaufen.
Ihr Zuhause verdient einen vertrauensvollen Umgang mit Ihren Daten
Ein Immobilienverkauf ist eine der größten Entscheidungen im Leben. Oft hängen Erinnerungen daran, manchmal die Altersvorsorge, immer ein erheblicher Wert. Wer diesen Schritt geht, möchte sich gut aufgehoben fühlen -- nicht als Datensatz in einem System landen, das er nicht durchschaut.
Doch genau das passiert täglich auf den großen Immobilienportalen. Und es lohnt sich, hinzuschauen.
Was passiert mit Ihren Daten auf den Portalen?
Wenn Sie auf ImmoScout24 oder Immowelt eine "kostenlose Immobilienbewertung" anfordern, geben Sie Schritt für Schritt persönliche Daten ein: Adresse, Wohnfläche, Baujahr, Ausstattung, schließlich Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten.
Diese Daten werden als sogenannter "Lead" gespeichert und an bis zu drei Maklerbüeros gleichzeitig verkauft. Der Preis pro Lead liegt je nach Lage zwischen 200 und über 500 Euro. Er ist nicht exklusiv -- mehrere Makler erhalten denselben Kontakt.
In der Folge erhalten Sie Anrufe und E-Mails von Maklern, die Sie nicht kennen. Ihre Daten können auch an Finanzierungspartner, Versicherungen und andere Dienstleister weitergegeben werden.
Auch große Plattformen handeln nicht immer im Interesse der Nutzer
Im Juni 2025 hat das Landgericht Berlin II (Az. 52 O 65/23) entschieden, dass ImmoScout24 gegen Datenschutz- und Wettbewerbsrecht verstossen hat. Das Gericht stellte fest, dass die Erhebung persönlicher Daten über ein Selbstauskunft-Formular -- Beschäftigungsart, Nettöinkommen, Rauchgewohnheiten -- ohne wirksame Rechtsgrundlage erfolgte.
Besonders bemerkenswert: Das Gericht erkannte eine "faktische Zwangssituation" an. Auf dem angespannten Wohnungsmarkt fühlen sich Nutzer genötigt, möglichst viele Daten preiszugeben, um ihre Chancen zu erhöhen. Eine freiwillige Einwilligung im Sinne der DSGVO liegt damit nicht vor.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (Berufung beim Kammergericht Berlin, Az. 5 U 63/25). Doch es zeigt, dass auch große, vertraute Markennamen nicht automatisch im besten Interesse ihrer Nutzer handeln.
Hinter den Markennamen stehen neue Eigentümer
Immowelt heißt seit Februar 2024 offiziell AVIV Germany GmbH und gehört seit April 2025 zu 90 Prozent dem Finanzinvestor KKR. Die Classifieds-Sparte wurde mit rund 10 Milliarden Euro bewertet. An der Spitze steht ein neuer CEO, der nicht aus der Immobilienbranche kommt.
Scout24 SE, der Betreiber von ImmoScout24, ist ein börsennotiertes Unternehmen mit 7 Milliarden Euro Marktkapitalisierung. Der Umsatz lag 2024 bei 566,3 Millionen Euro, das am stärksten wachsende Geschäftsfeld ist der Verkauf von Eigentümer-Kontakten.
Die Unternehmen hinter den vertrauten Portalnamen verfolgen andere Ziele als früher. Es geht nicht mehr primär darum, Angebot und Nachfrage zusammenzubringen -- es geht um die Verwertung von Daten.
Der persönliche Kontakt schützt
Wer seine Immobilie verkaufen möchte, hat eine Alternative: den direkten Kontakt zu einem Makler, den man kennt oder der einem empfohlen wurde. In diesem Verhältnis gibt es keine Datenweitergabe an Dritte, keine parallelen Anrufe und keinen Algorithmus, der darüber entscheidet, wer sich zürst meldet.
Seit 1994 begleite ich Eigentümer in der Metropolregion Nürnberg. Persönlich, verlässlich, ohne Umwege. Wenn Sie mich anrufen, landen Ihre Daten nicht in einem System, das sie weiterverkauft. Sie landen bei mir.
Sie möchten den nächsten Schritt gehen?
Ein Immobilienverkauf ist eine der größten Entscheidungen im Leben. Diese Entscheidung verdient persönliche Begleitung -- keinen Algorithmus. Seit 1994 stehe ich Eigentümern in der Metropolregion Nürnberg zur Seite. Kein Formular, kein Lead-Verkauf, kein Zeitdruck.
Für datenschutzrechtliche Fragen arbeiten wir mit verlässlichen Kolleginnen und Kollegen zusammen. Sie bekommen nicht nur einen Makler, sondern ein Netzwerk das füreinander einsteht.