Wertermittlung

Das Fachwissen eines Sachverständigen zur Immobilienbewertung ist immer dann gefragt, wenn es darum geht den Wert (z.B. Verkehrswert) einer Immobilie oder eines Grundstücks zu ermitteln.

Eine sach- und fachgerechte Wertermittlung basiert dabei auf den aktuellen gültigen Rechtsbestimmungen, den zur Verfügung gestellten Unterlagen und Auskünften des Eigentümers bzw. Auskünfte der zuständigen Behörden (z.B. Baubehörde) sowie der örtlichen Inaugenscheinnahme durch den Sachverständigen / Gutachters selbst. Die Wertermittlung ist so zu erstellen, dass die Wertansätze so offen und transparent wie möglich dargelegt werden, so dass die Verkehrswertermittlung auch für einen Laien nachvollziehbar bzw. für einen Spezialisten nachprüfbar ist.

Bewertungsgegenstände

Im Rahmen der immer stärkeren Fachspezialisierung setze ich bewusst auf Qualitätssteigerung und Kostensenkung durch Begrenzung des Leistungsspektrums auf Tätigkeitsschwerpunkte, welche zur täglichen Routine zählen. Diese sind im Wesentlichen:

  • Villen
  • Einfamilienhäuser
  • Doppelhaushälften
  • Reihenhäuser
  • Mehrfamilienhäuser
  • Wohnanlagen
  • Eigentumswohnungen
  • Bauland
  • Bauerwartungsland
  • Kleingärten
  • Erbbaurechte
  • Wohnungsrechte
  • Nießbrauchrechte
  • Verrentung von Kaufpreisen
  • Kapitalisierung von Renten
  • Baulasten
  • Überbauungsrechte
  • Abstandsflächenübernahmen
  • Dienstbarkeiten
  • Wegerechte
  • Notwegerechte

Weitere Objektformen gerne auf Anfrage.

Bewertungsanlässe

Es gibt viele Faktoren, die neben der Lage erheblichen Einfluss auf den Wert einer Immobilie haben. Neben dem stetigen Wandel der Ansprüche sind es rechtliche Veränderungen durch neue Verordnungen und Gesetze aber auch das Auf und Ab des Marktes an sich, die unter anderem wertbeeinflussend berücksichtigt werden müssen.

Immobilienmärkte können aufgrund der Komplexität der wertbeeinflussenden Faktoren sowie der oft geringen Informationsdichte bei den transaktionsbeteiligten Laien und gleichzeitig starker Streuung der Informationsfragmente als Intransparent bezeichnet werden. Daher wird Ihnen eine Gutachtenerstellung oftmals auch von Rechtsanwälten und Steuerberatern empfohlen.

Da Immobilienmärkte selbst in einer kleinen Stadt fragmentiert sein können und so im Verglich ggf. stärkeren Schwankungen unterliegen, ist ein Gutachten immer sinnvoll, um dem einfachen Verbraucher eine solide und Punkt für Punkt nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage zu bieten.

Mit einem geschulten Auge entpuppen sich vermeintliche Schnäppchen dann oft als überteuert, wenn der Renovierungs- oder Sanierungsstau,  der nicht mehr zeitgemäße Grundriss oder die suboptimale Lage entsprechend wertmindernd berücksichtigt wurden. Auch bei jungen Immobilien sollten Sie genauer hinsehen, denn oftmals wird bei einem Ersterwerb ein hoher Aufschlag für den Gewinn des Bauträgers sowie eine hohe Provisionen für den Vertrieb einkalkuliert, die sich bei einem Zweiterwerb oft so nicht mehr durchsetzen lassen.

Beim Immobilienverkauf oder Grundstücksverkauf unterstützt Sie das Gutachten, indem es Ihnen Klarheit zu objektbezogenen Vorteilen und Ausbaupotentialen verschafft.  Das Verkehrswertgutachten zeigt Ihnen den realistisch erzielbaren Verkaufspreis auf und stellt die wesentlichen Fakten übersichtlich und nachvollziehbar dar. Ein Wertgutachten wird Sie in der Entscheidungs-, Vermarktungs-, und Verhandlungsphase entscheidend unterstützen und eine faire, schnelle und erfolgreiche Vermarktung ermöglichen.

Bewertungszweck: Verkehrswertermittlung nach § 194 BauGB im Rahmen eines geplanten Immobilienverkaufs.

Beim Immobilienkauf / Grundstückskauf erläutert Ihnen ein Wertgutachten in übersichtlicher und nachvollziehbarer Form, wie sich ein realistischer Kaufpreis zusammensetzt und behandelt mögliche Chancen- und Risiken wie beispielsweise anfallende Instandhaltungs-, Instandsetzungs-, und Modernisierungsmaßnahmen. Somit verschafft es Ihnen Klarheit über die Realisierbarkeit Ihres Vorhabens.

Bewertungszweck: Verkehrswertermittlung nach § 194 BauGB im Rahmen eines geplanten Immobilienkaufs.

Gerade bei Immobilienvermögen kommt es häufig vor, dass sich Familienmitglieder benachteiligt fühlen. Schenkungen sollen jedoch oft genau dies verhindern. Daher ist jeder Schenker gut beraten, wenn dieser die gerechte Aufteilung der Schenkungen / des vorweggenommenen Erbes durch ein Wertgutachten für alle Familienmitglieder nachvollziehbar belegen kann. So wird der Familienfrieden nachhaltig gewahrt und keiner übervorteilt.

Bewertungszweck: Verkehrswertermittlung nach § 194 BauGB zum Nachweis gegenüber Familienmitgliedern bzw. potentiellen Erben.

Werden sich die Beteiligten einer Erbengemeinschaft nicht über den Verkehrswert einer Immobilie und die Auszahlung von Miterben einig, so kann ein Gutachten oft zur Beilegung der Auseinandersetzungen beitragen und den Familienfrieden wiederherstellen.

Bewertungszweck: Verkehrswertermittlung nach § 194 BauGB zum Nachweis gegenüber Miterben.

Gerade bei Heirat (mit oder ohne Ehevertrag) ist eine Vermögensbilanz wichtig. Sie dokumentiert den Status Quo zur Einbringung in die eheliche Gemeinschaft. Offenheit und Transparenz sind das Fundament für Vertrauen und Sicherheit beim Ehepartner in spe.

Bewertungszweck: Verkehrswertermittlung nach § 194 BauGB als Nachweis des Status Qou bei Einbringung in die eheliche Gemeinschaft.

Oft sind sich die Beteiligten uneinig über den Zugewinnausgleich. Hier kann oft nur noch der Verkauf oder ein Verkehrswertgutachten helfen.

Bewertungszweck: Verkehrswertermittlung nach § 194 BauGB zum Zweck der Ermittlung des Zugewinnausgleichs bei Beendigung der ehelichen Gemeinschaft.

Ein Wertgutachten ist nicht nur für eine fundierte Vermögensübersicht sondern beispielsweise auch im Rahmen der Altersvorsorgeplanung essentiell. Denn nur eine verlässliche Grundlage bietet ein solides Fundament für eine weitergehende Finanzplanung.

Bewertungszweck: Verkehrswertermittlung nach § 194 BauGB als Vermögensübersicht zum Zweck der weiteren Finanz- und Vorsorgeplanung.

Bei Immobilienfinanzierungen beauftragt der Gläubiger (die Bank oder Sparkasse), häufig vor einer Darlehnsvergabe, einen Gutachter um sich über den Beleihungswert Klarheit zu verschaffen.

Bewertungszweck: Ermittlung des Verkehrswerts nach §194 BauGB sowie des Beleihungswerts nach § 16 Abs. 2 in Verbindung mit der Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV).

Im Rahmen der Bilanzierung gibt es neben den Vorschriften bzw. Richtlinien des HGB  / IAS / IFRS die unterschiedlichsten Anlässe, wie beispielsweise Änderung der Rechnungslegung von HGB auf IAS / IFSR,  Abschreibungen, Übernahme von Firmenvermögen in Privatvermögen, Übernahme von Privatvermögen in Firmenvermögen sowie turnusmäßige Aktualisierungen.

Bewertungszweck: Ermittlung des Verkehrswerts nach § 194 BauGB bzw. des Fair Value zum Zweck der steuerlichen Beurteilung und Weiterverwendung.

Es gibt eine Vielzahl von Belastungen, Rechten und Beschränkungen die Einfluss auf den Wert einer Immobilie haben können. Der Wert kann sowohl ansteigen - als herrschendes Grundstück oder aber auch Sinken wie oft im Fall eines dienenden Grundstücks. Diese Rechte oder Lasten können und sollten in der Abteilung II des Grundbuchs eingetragen sein. Dazu gehören:

  • Grunddienstbarkeiten (Wegerechte, Dauerwohnrecht, Dauernutzungsrecht gemäß § 31 WEG, etc.)
  • Baulasten als Grunddienstbarkeiten (Abstandsflächenübernahme, Unterlassungsrechte, etc.)
  • Beschränkt persönliche Dienstbarkeiten (Wohnungsrecht, Nutzungsrechte)
  • Nießbrauch
  • Dingliche Reallasten (Unterhaltungspflicht, Abnahmeverpflichtung)
  • Persönliche Reallasten (Pflegeleistungen, Leibrenten, Naturalleistungen)
  • Vermerke (Nachlassverwaltervermerk, Zwangsvollstreckungsvermerk, Sanierungsgebiete, Umlegungsvermerk, etc.)
  • Vormerkungen (Auflassungsvormerkung, Löschungsvormerkung, Rückkaufsrecht)
  • Vorkaufsrechte
  • Widersprüche
  • Erbbaurechte
Bewertungszweck: Verkehrswertermittlung nach § 194 BauGB unter Berücksichtigung des Werteinflusses von Rechten oder Belastungen beim dienenden Grundstück bzw. beim herrschenden Grundstück.

Es kommt vor, dass die pauschalen Bewertungsverfahren der Finanzverwaltung zu einer höheren Bemessungsgrundlage im Rahmen der Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer führen, als es bei der Berücksichtigung aller wertrelevanten Faktoren der Fall gewesen wäre. Daher können Sie dem Finanzamt gegenüber den geringeren Wert gemäß §198 BewG mittels eines Wertgutachtens nachweisen und eine Korrektur der Bemessungsgrundlage verlangen. Weitere steuerliche Details besprechen Sie am besten mit Ihrem steuerlichen Berater, unter Vorlage des Gutachtens.

Bewertungszweck: Ermittlung des „Gemeinen Werts“ nach § 9 Bewertungsgesetz (BewG) zum Zweck des Nachweises eines geringeren gemeinen Werts nach §198 BewG gegenüber dem für Sie zuständigen Finanzamt.

Bei privatrechtlichen Auseinandersetzungen hilft ein Gutachten Ihnen und Ihrem Anwalt insbesondere zum Aufbau einer geeigneten Prozessstrategie. Dies geschieht durch eine klar strukturierte Aufnahme der vorhandenen Befundtatsachen in Verbindung mit einer sachverständigen Würdigung dieser. Bei Gericht kann das erstattete Gutachten als qualifizierter Parteivortrag verwendet werden. Der Umfang des Beweiswerts wird in freier Würdigung des Gerichts begründet. Eine eigene Beweisaufnahme des Gerichts kann insoweit entbehrlich sein,  sofern alle nötigen Beweisfragen durch diesen substantiellen Parteivortrag in zulässiger Weise beantwortet werden. (BGH, 27.05.1982 - III ZR 201/80, OLG Koblenz, 3.11.2014 - 10 U 838/14)

Bewertungszweck: Verkehrswertermittlung nach § 194 BauGB

  • als Grundlage zur Erhebung bzw. Sicherung vorhandener Befundtatsachen
  • zum Aufbau einer anwaltlichen Vertretungsstrategie
  • zum Nachweis bei Gericht als qualifizierter Parteivortrag
  • zur Erschütterung eines vorausgegangenen Gutachtens der Gegenpartei

Im Rahmen des Zwangsversteigerungsverfahrens werden wir Seitens des Gerichts damit beauftragt, den Verkehrswert zum vorgegebenen Bewertungsstichtag zu ermitteln. Das dem Gericht erstattete Gutachten, sowie ggf. auf dem ZVG-Portal veröffentlichte Zusammenfassungen, können das Bieterinteresse steigern und ermöglichen interessierten Bietern eine fundierte Einschätzung und Vorbereitung.

Ein ansprechendes und nachvollziehbares Gutachten ist auch für Debitoren von Vorteil, da die Restverbindlichkeiten geringer ausfallen können, sofern dadurch ein entsprechendes Bieterinteresse mit ggf. einhergehender Bieteraktivität generiert werden kann.

Bewertungszweck: Verkehrswertermittlung nach § 194 BauGB

Bewertungsablauf

Nach einer ersten Kontaktaufnahme, vereinbaren wir in der Regel ein kurzes telefonisches Kennenlernen. In diesem Gespräch erfolgt eine kurze persönliche Vorstellung des Sachverständigen. Im Anschluss geht der Sachverständige dann  ganz individuell auf Ihre Erwartungen und Bedürfnisse ein.

Darauf folgt eine Beratung hinsichtlich dem Bewertungsanlass, Bewertungszweck, der Form und dem Umfang sowie der voraussichtlich benötigten Bearbeitungsdauer. Je nach Ergebnis dieser Beratung stimmt der Sachverständige  das weitere Vorgehen individuell mit Ihnen ab.

Ein typischer Verlauf kann wie folgt aussehen:

  • Persönliche Vorstellung Ihres Sachverständigen und seiner Qualifikation
  • Ihre Erwartungen und Vorstellungen
  • Beratung hinsichtlich Bewertungsanlass, Bewertungszweck, Umfang und Bearbeitungsdauer zur Gutachtenerstellung
  • Abstimmen der vorhandenen sowie noch benötigten Unterlagen
  • Abstimmen der weiteren Vorgehensweise
  • Auftragserteilung
  • Beschaffung noch fehlender Unterlagen / Informationen
  • Objektbegehung mit detaillierter Bestandsaufnahme der wertrelevanten Faktoren
  • Erstellen von Bildern
  • Aufbereitung bzw. Digitalisierung von Unterlagen
  • Optimierung bzw. Anpassung der Grundrisse
  • Detaillierte Analyse des Marktumfelds
  • Wahl und Begründung des Bewertungsverfahrens
  • Sachverständige Wertermittlung
  • Verfassen des Gutachtens gemäß Vereinbarung zu Form und Umfang
  • Druck, Bindung und Digitalisierung
  • Bezahlung des Restbetrages gemäß Rechnung
  • Übergabe des Gutachtens

Unterlagen

Im Rahmen der Verkehrswertermittlung sind eine Vielzahl von Unterlagen, Informationen und Auskünften zu analysieren. Ich kann Sie auch in dieser Hinsicht beruhigen, denn die wenigsten Immobilieneigentümer verfügen über einen vollständigen Unterlagensatz.

Der Umfang der tatsächlich benötigten Dokumente und Informationen hängt im Wesentlichen vom Bewertungsobjekt, den Besonderheiten, dem Bewertungsumfang bzw. der benötigten / geforderten Bewertungsgenauigkeit ab. 

Vor Auftragserteilung besprechen wir gemeinsam Ihren konkreten Bedarf, gehen auf die dazu benötigen Unterlagen ein und prüfen welche Dokumente Ihnen bereits vorliegen. Falls doch etwas fehlen sollte, beschaffen wir diese Unterlagen und Informationen gerne auf Wunsch.

  • Aktuelle Flurkarte / Lageplan - Maßstab 1:1.000
  • Aktueller Grundbuchauszug
  • Aktueller Auszug aus dem Liegenschaftsregister
  • Anliegerbescheinigung der Gemeinde
  • Bescheinigung der Versorger zu Erschließungskosten
  • Auskunft über Altlasten oder altlastenverdächtige Flächen
  • Grundrisse / Schnitte / Bauzeichnungen - Maßstab 1:100 mit Bemaßung
  • Flächen- und Volumenberechnungen mit Angabe der Berechnungsnorm (Wohnfläche, Nutzfläche, Kubatur bzw. umbauten Raum, BRI, etc.)
  • Baubeschreibung / Bauausführung
  • Auskunft der Baubehörde zu den bauplanungsrechtlichen Gegebenheiten
  • Baugenehmigung
  • Abnahmebescheinigung der Bauaufsichtsbehörde (Rohbau-, Gebrauchsabnahmeschein)
  • Denkmalbescheid mit Begründung sowie dazu vorhandene Denkmalschutzauflagen
  • Gültiger Energieausweis
  • Bescheid über Grundabgaben (Grundsteuer, Wasser, Abwasser, Abfall, Straßenreinigung)
  • Kosten der Ver- und Entsorgung (sofern nicht bereits in den Grundabgaben enthalten)
  • Versicherungsbeiträge (Gebäudehaftpflicht, Brandversicherung, Leitungswasser, Elementarschäden, Glas, etc.)
  • Aufwand für Heizung und Warmwasser (Gas, Heizöl, Pellets, etc.)
  • Aufwand für Wartung- u. Prüfung (Heizung, Schornstein, Abwasserdichtheit, Legionellen, Eichkosten, Brandmeldeanlagen, Feuerlöscher, etc.)
  • Aufwand für Reinigung und Pflege (Hausmeister / Hauswart, Hausreinigung, Gartenpflege, etc.)
  • Aufwand für Abrechnung und Verwaltung
  • Aufwand für Instandhaltung und Instandsetzung
  • Aufwand für geplante Modernisierung
  • Auszugs aus dem Wohnungs- / Teileigentumsgrundbuch
  • Teilungserklärung
  • Nutzungspläne (Kellerplan, Bodenplan, Stellplatzplan, Garagenplan,, etc.)
  • Verwaltervertrag
  • Protokolle der Eigentümerversammlung mit Beschlüssen und Wirtschaftsplänen)
  • Abrechnungen der umlagefähigen und nichtumlagefähigen Betriebs-, Neben-, / Heizkosten
  • Nachweis über die Höhe der Instandhaltungsrücklage mit Datumsangabe
  • Mietvertrag
  • Kautionsnachweis (Anlageform und Höhe)
  • Bonitätsunterlagen des Mieters
  • Übergabeprotokoll zum Einzug
  • Fotodokumentation zum Einzug
  • Schreiben des Vermieters (Mieterhöhungen, Modernisierungsankündigungen, etc.)
  • Schreiben des Mieters (Mängelanzeigen, Kündigung, etc.)
  • Erbbaurechtsvertrag
  • Verträge zu vorhandenen Lasten und Beschränkungen (Dienstbarkeiten, Wohnrechte, Vorkaufsrechte, Nießbrauch, Reallasten, etc.)
  • Miet- bzw. Pachtvertrag
  • Betriebsgenehmigungen und Konzessionen
  • Aufstellung der besonderen Betriebseinrichtungen
  • Flächen-, Auslastungs-, und Umsatzangaben
  • Standortanalysen, Branchenberichte, Branchenkennzahlen
  • Kaufverträge
  • Vorausgehende Gutachten (Wertgutachten, Bodengutachten, Baugrunduntersuchungen, etc.)
  • Bescheid zur Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer
  • Bescheid über die Festsetzung des Einheitswerts
  • Festsetzungen der Kommune (Sanierungsgebiete, etc.)
  • Verträge zu Lasten und Beschränkungen (Dienstbarkeiten, Wohnrechte, Vorkaufsrechte, Nießbrauch, Reallasten, etc.)
  • Auskunft des Eigentümers über durchgeführte Modernisierungen
  • Auskunft des Eigentümers über vorhandene und behobene Mängel
  • Auskunft des Eigentümers über Veränderungen zum baurechtlichen Zustand / der Nutzung
  • Baukostenaufstellung / Kostenvoranschläge
  • Modernisierungskostenaufstellung / Kostenvoranschläge
  • Nachweis über die Erfüllung von Brandschutzauflagen
  • Abgeschlossenheitsbescheinigung
  • Versicherungspolicen (Brandversicherung, Leitungswasser, Elementarschäden, Glas, etc.)

Auftraggeber

Zu unseren Auftraggebern gehören Privatpersonen, Erbengemeinschaften, Unternehmen, Vereine, Wohnungsbaugenossenschaften, Hausverwaltungen, Immobilienmakler, Steuerberater, Rechtsanwälte, Versicherungen, Banken, Amtsgerichte, Familiengerichte, Landgerichte, Oberlandesgerichte, Staatsanwaltschaften

Qualifikation

Meine persönliche und fachliche Eignung wurde durch die akkreditierte Zertifizierungsstelle „European Committee for Quality Assurance GEIE“ kurz „EUC-CERT“ mit Sitz in Brüssel auf Basis der Norm DIN - EN - ISO / IEC 17024 genauestens überprüft und zertifiziert.

Die Personenzertifizierung wurde unter der Zertifikatsnummer 1-14-1024 erteilt und ist für den Fachbereich „Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken“ gültig. Die Zertifikatserteilung erfolgte am 15.12.2014 und ist bis zum 14.12.2017 gültig.

Die Zertifizierungsstelle überwacht dabei die Qualität des Sachverständigen durch laufende Kontrollen sowie durch Anforderung von Arbeitsproben. Darüber hinaus sind laufend Weiterbildungsnachweise im Fachbereich einzureichen, um den hohen Qualitätsanforderungen der Re-Zertifizierung auch dauerhaft gerecht zu werden.

Die Zertifizierung nach DIN - EN - ISO / IEC 17024 wird den höchsten qualitativen Anforderungen gerecht und ist weltweit uneingeschränkt, gesetzlich anerkannt. Dies bedeutet für Sie, dass alle deutschen Behörden, Gerichte und Finanzverwaltungen / Finanzämter meine Qualifikation und somit auch die erstatteten Gutachten uneingeschränkt anerkennen.

Das deutsche Recht kennt bislang keine Zertifizierung. Lediglich die öffentliche Bestellung und Vereidigung besitzt in Deutschland eine Rechtsgrundlage nach § 34 GewO. Nach den verschieden Prozessordnungen (insbesondere § 404 Abs. 2 ZPO) sollten andere Personen anstelle von öffentliche bestellten und vereidigten Sachverständigen nur dann hinzugezogen werden, wenn besondere Umstände dies erfordern. Nachdem dies allerdings eine sogenannte „Soll-Vorschrift“ ist, die keine automatische Befolgung verlangt, werden regelmäßig auch Sachverständige mit Personenzertifizierung nach DIN - EN - ISO / IEC 17024 mit großem Erfolg eingesetzt.

Zwischenzeitlich geht man bei Behörden, Finanzverwaltungen und Gerichten bereits von einer Gleichstellung des öffentlich bestellten und des nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierten Sachverständigen aus.

Beratung

Ich berate Sie gerne persönlich auf Basis der bereits vorhandenen Unterlagen sowie ihren Anforderungen und Wünschen zu Form und Umfang des Gutachtens. Gemeinsam stimmen wir die Details des Gutachtens so ab, dass dieses genau zu Ihren Anforderungen und Bedürfnissen passt. So erreichen Sie mit mir Ihre Ziele schnell, sicher und effizient.

Grundsätzlich gilt bei meinen Gutachten, dass diese auf- bzw. ausbaufähig sind. Sollten sich Ihre Anforderungen oder Wünsche erweitern, können Sie beispielsweise aus einem mündlich erstatten Gutachten auch ein Kurzgutachten oder reguläres, gerichts- / bzw. behördenfestes Gutachten machen.

Honorar

Die Beratung beim Immobilienkauf oder Immobilienverkauf ist eine besondere Form des mündlichen erstatteten Wertgutachtens. Dieses besondere Angebot gilt nur für Wohnimmobilien (Eigentumswohnungen, Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften, Reihenhäuser) ohne spezielle Besonderheiten.

Sie gibt Ihnen in kürzester Zeit einen kompakten Überblick über den voraussichtlichen Immobilienwert. Hierbei werden insbesondere folgende Punkte bearbeitet:

  • Persönliche Besichtigung der zu bewertenden Immobilie
  • Ermittlung der wertrelevanten Faktoren
  • Identifikation von Instandhaltungsrückständen, Baumängeln, Bauschäden
  • Überprüfung der Maßangaben im Bauplan (stichprobenartig)
  • Analyse der Objektunterlagen (Grundbuch, Teilungserklärung, Kaufvertragsentwurf)
  • Durchführen der Wertberechnungen
  • Optional: Objektfotos zu den allgemeinen und wertrelevanten Objektmerkmalen

Diese Immobilienbewertung kann auch kurzfristig und inkognito durchgeführt werden, in dem ich Sie bei der Objektbesichtigung begleite. Eine erste grobe Einschätzung erhalten Sie sofort nach der Besichtigung. Eine ausführliche Besprechung findet zeitnah nach Abschluss der Arbeiten statt.

Wurden Objektfotos angefertigt und stellt der Eigentümer eine Vollmacht zur Akteneinsicht aus, ist auch eine Erweiterung zu einem Kurzgutachten bzw. regulären Gutachten (z.B. Verkehrswertgutachten nach §194 BauGB) möglich.

Der zeitliche Aufwand inklusive Vorbereitung, Objektbesichtigung, Nachbereitung, erste Recherchearbeiten, Aktenanalyse und Wertberechnung beträgt ca. 10 Arbeitsstunden.

Pauschalhonorar mit „Best Price Garantie“ 799,00 €


Best Price Garantie bedeutet: Ist der Aufwand deutlich geringer weil sich z.B. bereits bei der Objektbesichtigung herausstellt, dass das Objekt nicht für Sie infrage kommt, erfolgt die Abrechnung zum günstigeren Stundensatz nach den Regelungen des § 8 ff. JEVG – Honorargruppe 6 zuzüglich derzeit 19% Umsatzsteuer, zuzüglich Nebenkosten und ggf. anfallender Auslagen für die Unterlagenbeschaffung bzw. Unterlageneinsicht.

Der Aufgabenumfang des mündlich erstatteten Gutachtens ist die Basis für alle weiteren Ausbaustufen. Sämtliche wertrelevante Aspekte werden genau Analysiert und überprüft. Dabei werden u.a. folgende Punkte bearbeitet:

Sie gibt Ihnen in kürzester Zeit einen kompakten Überblick über den voraussichtlichen Immobilienwert. Hier werden insbesondere folgende Punkte bearbeitet:

  • Persönliche Besichtigung der zu bewertenden Immobilie
  • Optional: Objektfotos zu den allgemeinen und wertrelevanten Objektmerkmalen
  • Erstellen eines Besichtigungsprotokolls mit Stärken und Schwächen
  • Ermittlung der wertrelevanten Faktoren
  • Überprüfung der Maß- bzw. Flächenangaben (stichprobenartig)
  • Identifikation von Instandhaltungsrückständen, Baumängeln, Bauschäden
  • Schätzung der voraussichtlich zeitnah anfallenden Investitionen
  • Analyse der Objektunterlagen (Grundbuch, Teilungserklärung, Kaufvertragsentwurf)
  • Auswertung amtlicher Auskünfte (Anliegerbescheinigung, Altlasten, etc.)
  • Analyse der Bauunterlagen
  • Überprüfung der formellen und materiellen Legitimität (Soll und Istzustand)
  • Durchführen der Wertberechnungen

Diese Immobilienbewertung kann auch kurzfristig und inkognito durchgeführt werden, in dem ich Sie bei der Objektbesichtigung begleite. Eine erste grobe Einschätzung erhalten Sie sofort nach der Besichtigung. Eine ausführliche Besprechung findet zeitnah nach Abschluss der Arbeiten statt.

Wurden Objektfotos angefertigt und stellt der Eigentümer eine Vollmacht zur Akteneinsicht aus, ist auch eine Erweiterung zu einem Kurzgutachten bzw. regulären Gutachten (z.B. Verkehrswertgutachten nach §194 BauGB) möglich.

Der zeitliche Aufwand inklusive Vorbereitung, Objektbesichtigung, Nachbereitung, Recherchearbeiten, Aktenanalyse und Wertberechnung beträgt je nach Objekt und Besonderheiten ca. 15 bis 20 Arbeitsstunden.

Die Abrechnung erfolgt auf Basis des festgestellten Immobilienwert pauschal nach dem 1-fachen Satz des § 15 BayGAV zuzüglich 19% Umsatzsteuer, zuzüglich derzeit 19% Umsatzsteuer, zuzüglich Nebenkosten und ggf. anfallender Auslagen für die Unterlagenbeschaffung bzw. Unterlageneinsicht. Selbstverständlich gilt hier auch die „Best Price Garantie“.

Best Price Garantie bedeutet: Ist der Aufwand deutlich geringer, erfolgt die Abrechnung zum günstigeren Stundensatz nach den Regelungen des § 8 ff. JEVG – Honorargruppe 6 zuzüglich derzeit 19% Umsatzsteuer, zuzüglich Nebenkosten und ggf. anfallender Auslagen für die Unterlagenbeschaffung bzw. Unterlageneinsicht.

Das Kurzgutachten ist eine übersichtliche und schriftliche Zusammenfassung aller wesentlichen Aspekte und Recherchen der Immobilienbewertung. Sie ist so Aufgebaut und erstellt, dass die Bewertung Schritt für Schritt für einen Laien nachvollziehbar und für einen Experten nachprüfbar ist. Dabei werden u.a. folgende Punkte bearbeitet:

  • Persönliche Besichtigung der zu bewertenden Immobilie
  • Optional: Objektfotos zu den allgemeinen und wertrelevanten Objektmerkmalen
  • Erstellen eines Besichtigungsprotokolls mit Stärken und Schwächen
  • Ermittlung der wertrelevanten Faktoren
  • Überprüfung der Maß- bzw. Flächenangaben (stichprobenartig)
  • Identifikation von Instandhaltungsrückständen, Baumängeln, Bauschäden
  • Schätzung der voraussichtlich zeitnah anfallenden Investitionen
  • Analyse der Objektunterlagen (Grundbuch, Teilungserklärung, Kaufvertragsentwurf)
  • Auswertung amtlicher Auskünfte (Anliegerbescheinigung, Altlasten, etc.)
  • Analyse der Bauunterlagen
  • Überprüfung der formellen und materiellen Legitimität (Soll und Istzustand)
  • Durchführen der Wertberechnungen
  • Erstellen des schriftlichen Gutachtens
  • Erstellen der Fotodokumentation
  • Zusammenfassung der Anlagen 

Das Kurzgutachten verzichtet dabei auf eine detaillierte Objekt- und Lagebeschreibung. Ein solches Kurzgutachten umfasst je nach Objekt und Besonderheiten ca. 30 bis 50 DIN A4 Seiten – ohne Anlagen wie Fotodokumentation und Akten. Mit Anlagen können auch schnell mehr als 100 DIN A4 Seiten anfallen. Der Vorteil liegt insbesondere auch darin, dass dann alle relevanten Informationen mit einem Griff für Sie verfügbar sind.

Der zeitliche Aufwand inklusive Vorbereitung, Objektbesichtigung, Nachbereitung, Recherchearbeiten, Aktenanalyse und Wertberechnung beträgt je nach Objekt und Besonderheiten ca. 25 bis 30 Arbeitsstunden.

Die Abrechnung erfolgt auf Basis des festgestellten Immobilienwert pauschal nach dem 1,25-fachen Satz des § 15 BayGAV zuzüglich 19% Umsatzsteuer, zuzüglich derzeit 19% Umsatzsteuer, zuzüglich Nebenkosten und ggf. anfallender Auslagen für die Unterlagenbeschaffung bzw. Unterlageneinsicht. Selbstverständlich gilt hier auch die „Best Price Garantie“.

Best Price Garantie bedeutet: Ist der Aufwand deutlich geringer, erfolgt die Abrechnung zum günstigeren Stundensatz nach den Regelungen des § 8 ff. JEVG – Honorargruppe 6 zuzüglich derzeit 19% Umsatzsteuer, zuzüglich Nebenkosten und ggf. anfallender Auslagen für die Unterlagenbeschaffung bzw. Unterlageneinsicht.

Vollständige Gutachten sind in der Regel für Gerichte, Behörden, Anwälte, Steuerberater oder Banken gedacht – soweit der Umfang eines Kurzgutachtens nicht ausreichend ist. Es ergänzt das Kurzgutachten um die detaillierte Lage- und Objektbeschreibung. Dabei werden u.a. folgende Punkte bearbeitet:

  • Persönliche Besichtigung der zu bewertenden Immobilie
  • Optional: Objektfotos zu den allgemeinen und wertrelevanten Objektmerkmalen
  • Erstellen eines Besichtigungsprotokolls mit Stärken und Schwächen
  • Ermittlung der wertrelevanten Faktoren
  • Überprüfung der Maß- bzw. Flächenangaben (stichprobenartig)
  • Identifikation von Instandhaltungsrückständen, Baumängeln, Bauschäden
  • Schätzung der voraussichtlich zeitnah anfallenden Investitionen
  • Analyse der Objektunterlagen (Grundbuch, Teilungserklärung, Kaufvertragsentwurf)
  • Auswertung amtlicher Auskünfte (Anliegerbescheinigung, Altlasten, etc.)
  • Analyse der Bauunterlagen
  • Überprüfung der formellen und materiellen Legitimität (Soll und Istzustand)
  • Durchführen der Wertberechnungen
  • Erstellen des schriftlichen Gutachtens
  • Erstellen der Fotodokumentation
  • Zusammenfassung der Anlagen 

Der zeitliche Aufwand inklusive Vorbereitung, Objektbesichtigung, Nachbereitung, Recherchearbeiten, Aktenanalyse und Wertberechnung beträgt je nach Objekt und Besonderheiten ca. 30 bis 35 Arbeitsstunden.

Die Abrechnung erfolgt auf Basis des festgestellten Immobilienwert pauschal nach dem 1,5-fachen Satz des § 15 BayGAV zuzüglich 19% Umsatzsteuer, zuzüglich derzeit 19% Umsatzsteuer, zuzüglich Nebenkosten und ggf. anfallender Auslagen für die Unterlagenbeschaffung bzw. Unterlageneinsicht. Selbstverständlich gilt hier auch die „Best Price Garantie“.

Best Price Garantie bedeutet: Ist der Aufwand deutlich geringer, erfolgt die Abrechnung zum günstigeren Stundensatz nach den Regelungen des § 8 ff. JEVG – Honorargruppe 6 zuzüglich derzeit 19% Umsatzsteuer, zuzüglich Nebenkosten und ggf. anfallender Auslagen für die Unterlagenbeschaffung bzw. Unterlageneinsicht.

Hier eine Übersicht der möglichen Nebenkosten nebst Abrechnungsgrundlage:

   0,50 €  Ausdrucke und Kopien (S/W) bis DIN A3 – für die ersten 50 Seiten
   0,15 €  Ausdrucke und Kopien (S/W) bis DIN A3 – ab der 51. Seite
   3.00 €  Ausdrucke und Kopien (S/W) größer DIN A3 – je Seite
   1,00 €  Ausdrucke und Kopien (Color) bis DIN A3 – für die ersten 50 Seiten
   0,30 €  Ausdrucke und Kopien (Color) bis DIN A3 – ab der 51. Seite
   6.00 €  Ausdrucke und Kopien (Color) größer DIN A3 – je Seite
   1,50 €  Elektronisch gespeicherte / digitalisierte Dokumente – je Dokument
   0,30 €  Kilometerpauschale - Je gefahrenen Kilometer
   2,00 €  Fotos – je verwendetem Foto
   0,50 €  Fotos – für den 2. und weitere Abzüge
   0,90 €  Schreibkosten – je angefangene 1000 Anschläge
 15,00%  Gemeinkostenaufschlagspauschale für einzusetzende Hilfskräfte 

Fahrtzeiten für Fahrten über 20 km werden nach Zeitaufwand zusätzlich zum vereinbarten Gutachtenhonorar berechnet. Das Zeithonorar entspricht dem  0,5-fachen Satzes der Regelungen des § 9 Justizvergütungs- und –Entschädigungsgesetz (JEVG) - Honorargruppe 6 zuzüglich z.Zt. 19% Umsatzsteuer.

Wird der Sachverständige aus dieser Sache vor Gericht bestellt, so trägt der Auftraggeber die Differenz zwischen der vom Gericht gezahlten Entschädigung und einem Zeithonorar entsprechend dem 1-fachen Satzes der Regelungen des § 9 Justizvergütungs- und –Entschädigungsgesetz (JEVG) - Honorargruppe 6 zuzüglich z.Zt. 19% Umsatzsteuer.

Zahlungsmöglichkeiten

Ich biete Ihnen sowohl für Vorschusszahlungen sowie Schlusszahlungen folgende Bezahloptionen an:

  • Überweisung
  • Girokarte / EC - Karte (Maestrocard / V Pay)
  • Visa Karte*
  • Mastercard*
  • American Express*

*Bei Kreditkartenzahlungen kommen 2 % Transaktionskosten hinzu.